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Samstag, November 03, 2007
ROFLcast
Die "Rote Online Fraktion Leipizig" (ROFL) (eine satirische Anspielung auf die RAF) publiziert auf YouTube regelmässig ihren PodCast, der sich mit aktuellen Themen wie dem "Fachkräftemangel", der "Jugendarbeit" oder eben in der neusten Ausgabe der "Überwachung" beschäftigt.
Da sie sich dem staatlichen "Überwachungsterror" nicht beugen will, beschließt die ROFL sich lieber selbst zu überwachen, mit interessanten Ergebnissen... :p
via Telepolis
Freitag, Mai 11, 2007
Donnerstag, April 05, 2007
Wie Cartman den wahren "Mastermind" hinter 9/11 enttarnt *rofl*
Cartman: So now, the inevitable question: if terrorists didn't cause 9/11, who did? [he begins to use his fingers to to show the numbers as he says them] Remember that there are in fact two towers. Two minus one is one; one one - 11; two minus one is one; one one, and there are nine members on Silverstein's board of directors. That's nine-one-one. Nine-eleven. And take 2 - 1 + 9/11 and you get 12, which leads us all to the mastermind of the 9/11 attacks. [click. Kyle now appears superimposed on the 9/11 picture already onscreen]. Kyle!
Kyle: Me??
Cartman: Twelve contains the numbers one and two, just like the toilet yesterday where womebody went number two instead of number one! And one and two with 911 and you get 914! Drop the 4 and it's 91! Exactly the score Kyle got on his spelling test twelve days after 9/11! Who has the most to gain from 9/11?! Kyle! Who was nowhere to be found the morning the towers fell?! Kyle! Who dropped the deuce in the urinal?! Kyle! But probably the most damning of all is the evidence seen in this photo of Tower 2! [clicks, and another shot of the Twin Towers is shown] When I zoomed in I saw what first appeared to be a blur, [he zooms in on the picture, which just becomes pixilated] but when I computer-enhanced it, [the pixilation disappears as the picture sharpens - it's a drawing of an evil Kyle with a large, sharp knife in his right hand] You almost got away with it, you sneaky butthole.
aus: South Park, Episode 1009, The Mystery of the Urinal Deuce
(Die Folge parodiert die zahlreichen Verschwörungstheorien zum 11. September, parallel zu den Hintermänner der Attentate soll in der Folge auch ein Schüler enttarnt werden, der sich in der Schule in einem Urinal erleichtert hat; Cartman führt beides in einem Schulreferat zusammen und macht wie immer Kyle als Verantwortlichen aus).
Kyle: Me??
Cartman: Twelve contains the numbers one and two, just like the toilet yesterday where womebody went number two instead of number one! And one and two with 911 and you get 914! Drop the 4 and it's 91! Exactly the score Kyle got on his spelling test twelve days after 9/11! Who has the most to gain from 9/11?! Kyle! Who was nowhere to be found the morning the towers fell?! Kyle! Who dropped the deuce in the urinal?! Kyle! But probably the most damning of all is the evidence seen in this photo of Tower 2! [clicks, and another shot of the Twin Towers is shown] When I zoomed in I saw what first appeared to be a blur, [he zooms in on the picture, which just becomes pixilated] but when I computer-enhanced it, [the pixilation disappears as the picture sharpens - it's a drawing of an evil Kyle with a large, sharp knife in his right hand] You almost got away with it, you sneaky butthole.
aus: South Park, Episode 1009, The Mystery of the Urinal Deuce
(Die Folge parodiert die zahlreichen Verschwörungstheorien zum 11. September, parallel zu den Hintermänner der Attentate soll in der Folge auch ein Schüler enttarnt werden, der sich in der Schule in einem Urinal erleichtert hat; Cartman führt beides in einem Schulreferat zusammen und macht wie immer Kyle als Verantwortlichen aus).
Freitag, März 30, 2007
Die Satansweiber von Tittfield
Seit kurzem läuft bei ARTE wieder die inzwischen legendäre Trash-Filme-Serie (siehe auch "Supervixens" und "Heat" im Bloomsday Blog) mit "neuen" Kultklassikern aus dem B- und C-Movie-Bereich. Wie auch schon in der letzten Serie gibt es auch diesmal wieder einen der legendären Streifen des Sexfilm- und Oberweiten-Gurus Russ Meyer.
Wobei "Faster pussycat! Kill! Kill!" aus dem Jahre 1965 (DE 1966) sicherlich der bekannteste aller Russ-Meyer-Filme ist und einen weltweiten Kultstatus genießt. Unzählige Filmkritiker und -analytiker haben sich an diesem Machwerk bereits abgearbeitet und den Aufstieg dieses Billigstreifens zur Ikone der Popkultur dokumentiert. Die deutsche Version trägt den denkwürdigen Titel "Die Satansweiber von Tittfield", bei Wikipedia gibt es zum Film einen sehr ausführlichen und wirklich lesenswerten Eintrag.
Handlung
Die drei vollbusigen Stripperinnen Varla (Tura Satana, bis heute der Urtyp aller Oberweiten-Darstellerinnen von Russ Meyer), Rosie (Haji) und Billie (Lori Williams) veranstalten nach einem Tabledance-Auftritt ein Rennen in der Wüste (dem klassischen Handlungsort von Russ Meyer Filmen).
YouTube Video: Varla, Rosie und Billie beim Tabledance
Während Varla in einem schwarzen Porsche 356 unterwegs ist (der aus Meyers Privatbesitz stammte), fahren ihre beiden Gespielinnen weiße Cabrios (Roadster). Aus den Dialogen wird ersichtlich, daß Varla die dominant aggressive Anführerin des Trios ist, während Rosie die ihr treu ergebene Liebhaberin ist (die lesbische Beziehung zwischen beiden wird immer nur angedeutet, ist aber trotzdem recht offensichtlich, wobei Rosie deutlich verliebter in Varla zu sein scheint, als umgekehrt) und die blonde Billie die nymphomanisch veranlagte Rebellin mimt, die immer wieder gegen Varla opponiert.
Beim Rennen in der Wüste treffen sie auf Linda (Sue Bernard) und Tommy (Ray Barlow), ein junges, typisches Vorstadt-Pärchen. Während Tommy und Linda freundlich auftreten, ist das Trio deutlich aggressiver drauf. Besonders Varla hat es auf den Aufschneider Tommy abgesehen und fordert ihn zu einem Rennen heraus. Tommy kann sich gegen Rosie und Billie durchsetzen, als er jedoch auch Varla zu überholen droht, schneidet sie ihn und donnert dabei von der Strecke. Anschließend macht sie Tommy jedoch den Vorwurf, er hätte sie geschnitten. Schließlich bekommt Varla, was sie offenbar schon die ganze Zeit gesucht hat, eine Schlägerei mit Tommy an deren Ende sie ihm zum Entsetzen seiner Freundin das Genick bricht (der Sound wurde im Film mit dem Knacken einer Walnuß erzeugt *rofl*).
YouTube Video: Varla verprügelt Tommy und bricht ihm das Genick
Das Trio beschließt Tommys Tod wie einen Unfall aussehen zu lassen, hat aber immer noch die hysterische Linda an der Backe, die man anders loswerden will. Varla setzt sie zunächst unter Drogen und nimmt sie mit. An einer Tankstelle im Nirgendwo erfahren sie vom örtlichen Tankwart (Michael Finn) die Geschichte des "Alten" (Stuart Lancaster), der seit einem Zugunglück querschnittsgelähmt ist und mit einem kleinen Vermögen an gebunkertem Geld von der Versicherung zusammen mit seinen beiden Söhnen auf seiner Ranch lebt.
Varla beschließt ihm das Geld abzunehmen. Sie denkt sich eine Geschichte aus, derzufolge sie zusammen mit ihren beiden Freundinnen von einer prominenten Familie beauftragt wurde deren Tochter Linda dezent nach Hause zurück zu bringen. Laut Varlas Geschichte ist Linda geschockt durch den Unfalltod ihres Freundes und hat durchgedreht, da die Familie prominent ist, möchte sie kein öffentliches Aussehen und hat das Frauen-Trio privat beauftragt, die verrückte Linda nach Hause zu bringen. Dabei kommen sie nun "zufällig" auf die Ranch des Alten und wollen nur etwas Wasser aus dessen Wasserspeicher. Der Alte ahnt natürlich woher der Wind weht, ist aber als Lüstling und Perverser dem Damenbesuch nicht abgeneigt und lädt die vier Frauen ein zum Essen zu bleiben.
YouTube Video: Rosie und Billie geraten aneinander, bis sie von Varla getrennt werden
Ebenso wie Varla ein gestörtes Verhältnis zu Männern zu haben scheint, hat der Alte ein gestörtes Verhältnis zu Frauen. Besonders fixiert ist er auf Linda, in der er das junge Mädchen wiederzuerkennen glaubt, das er einst vor dem herannahenden Zug zu retten versucht und sich dabei seine Querschnittslähmung zugezogen hatte. Verbittert über dieses Ereignis hat er einen Haß auf Frauen und zudem seinen Sohn, das geistig zurückgebliebene Muskelpaket "Blumenkohl" (im Original "The Vegetable", Dennis Busch), in Wahn und Wut jedes Mal verprügelt, wenn ein Zug vorbei kam. Welche Folgewirkungen das hat läßt sich erkennen, als Billie sich an Blumenkohl heran macht und dieser sich infolge der "pawlowschen Konditionierung" in Heulkrämpfen windet, als ein Zug vorbeifährt.
Der einzig halbwegs "Normale" in der Familie des Alten scheint sein zweiter Sohn Kirk (Paul Trinka) zu sein. Kopflastig, introvertiert und sensibel kann dieser sich jedoch nicht gegen seinen herrischen Vater durchsetzen. Insbesondere aber wegen der geistigen Behinderung seines Bruders, möchte er die Ranch nicht verlassen. Anfangs noch zögerlich und unsicher entwickelt sich Kirk langsam zum Helden der Geschichte, der Linda schließlich vor dem Zugriff des Altens beschützt.
YouTube Video: Trailer zum Film
Linda und Kirk sind dann schließlich auch die einzigen der Hauptprotagonisten, die die sich zum Ende des Films zuspitzende Gewaltspirale überleben: Zunächst überfährt Rosie von Varla angestiftet den Alten in seinem Rollstuhl, wobei das Geld zum Vorschein kommt. Billie ist entsetzt und will sich von Rosie und Varla absetzen, was letztere natürlich nicht akzeptieren kann und Billie ein Messer in den Rücken wirft. Während Varla sich um das Geld kümmern will, beauftragt sie Rosie das Messer wiederzuholen. Doch bevor diese es aus der Leiche ziehen kann ist Blumenkohl zur Stelle, mit dem Billie ja zuvor angebandelt hatte. Während es zunächst so aussieht, als könne Rosie Blumenkohl überreden ihr das Messer auszuhändigen, ersticht er sie mehr oder minder emotionslos und meint dann nüchtern sich auf das Messer beziehend "Jetzt kannst du es haben".
Als Varla registriert, daß Rosie von Blumenkohl erstochen wurde, reagiert sie umgehend und überfährt ihn mit ihrem Porsche. Doch den muskelbepackten Blumenkohl bringt das nicht um. Varla versucht es erneut und will ihn diesmal mit ihrem Wagen an einer Wand zerquetschen. Der angeschlagene Blumenkohl stemmt sich mit aller Gewalt gegen den Porsche, unterliegt aber am Ende. Nun will Varla noch Linda und Kirk als Zeugen ausschalten, die in einer vorhergehenden Auseinandersetzung mit dem Alten in der Wüste zurückgelassen wurden. Varla holt die beiden mit einem Pickup ein, es kommt zu einem Kampf zwischen Varla und Kirk. Als Varla Kirk fast besiegt hat handelt Linda und überfährt Varla mit dem Pickup. So hat sie Kirk gerettet, der sie zuvor vor dem Alten und Blumenkohl gerettet hatte.
YouTube Video: Varla gibt Billie Anweisungen wie man Linda ruhigstellen kann
Rezension
Billig und mit einfachsten Mitteln produziert war der Film nach seinem Erscheinen zunächst ein absoluter Flop. Selbst dem anvisierten männlichen Zielpublikum war das dominante Auftreten der männer-verprügelnden Tura Satana samt lesbischen Untertönen damals einfach "too much". Zudem sich Russ Meyer aus Kostengründe entschlossen hatte den Film in schwarz/weiß zu drehen, obwohl zum damaligen Zeitpunkt Farbfilme schon die Regel waren und s/w als altbacken galt. Weiterhin gibt es im ganzen Film keine einzige Nacktszene (von der Rückenansicht während des Duschens in freier Natur mal abgesehen) geschweige denn einen Koitus zu sehen, der Streifen konnte somit nicht mal als echter Sex- oder Tittenfilm vermarktet werden.
Dennoch avancierte "Faster pussycat! Kill! Kill!" spätestens ab den 80ern zum Kultstreifen, bei Wikipedia kann man die Gründe nachlesen:
Getauschte Geschlechterrollen, Amazonen mit üppiger Oberweite die in lesbischer Beziehung zueinander stehen und in engen Klamotten irgendwo in der Mojave-Wüste jagt auf Männer machen. Hinzu kommt, daß die Mehrheit der auftretenden Charaktere ziemlich kaputt ist und das Drehbuch konsequent und unbarmherzig auf die Gewaltexzesse am Ende hin geschrieben wurde. Schnelle Schnitte und brachial-spitzzüngige Dialoge tun ihr Übriges.
ARTE strahlt die Wiederholung (im Originalton mit deutschen Untertiteln) am kommenden Sonntag, dem 01.04.07 um 0:30 Uhr aus. Unbedingt ansehen und wer Montag früh raus muß, kann es sich ja alternativ aufzeichnen.
Wobei "Faster pussycat! Kill! Kill!" aus dem Jahre 1965 (DE 1966) sicherlich der bekannteste aller Russ-Meyer-Filme ist und einen weltweiten Kultstatus genießt. Unzählige Filmkritiker und -analytiker haben sich an diesem Machwerk bereits abgearbeitet und den Aufstieg dieses Billigstreifens zur Ikone der Popkultur dokumentiert. Die deutsche Version trägt den denkwürdigen Titel "Die Satansweiber von Tittfield", bei Wikipedia gibt es zum Film einen sehr ausführlichen und wirklich lesenswerten Eintrag.
Handlung
Die drei vollbusigen Stripperinnen Varla (Tura Satana, bis heute der Urtyp aller Oberweiten-Darstellerinnen von Russ Meyer), Rosie (Haji) und Billie (Lori Williams) veranstalten nach einem Tabledance-Auftritt ein Rennen in der Wüste (dem klassischen Handlungsort von Russ Meyer Filmen).
YouTube Video: Varla, Rosie und Billie beim Tabledance
Während Varla in einem schwarzen Porsche 356 unterwegs ist (der aus Meyers Privatbesitz stammte), fahren ihre beiden Gespielinnen weiße Cabrios (Roadster). Aus den Dialogen wird ersichtlich, daß Varla die dominant aggressive Anführerin des Trios ist, während Rosie die ihr treu ergebene Liebhaberin ist (die lesbische Beziehung zwischen beiden wird immer nur angedeutet, ist aber trotzdem recht offensichtlich, wobei Rosie deutlich verliebter in Varla zu sein scheint, als umgekehrt) und die blonde Billie die nymphomanisch veranlagte Rebellin mimt, die immer wieder gegen Varla opponiert.
Beim Rennen in der Wüste treffen sie auf Linda (Sue Bernard) und Tommy (Ray Barlow), ein junges, typisches Vorstadt-Pärchen. Während Tommy und Linda freundlich auftreten, ist das Trio deutlich aggressiver drauf. Besonders Varla hat es auf den Aufschneider Tommy abgesehen und fordert ihn zu einem Rennen heraus. Tommy kann sich gegen Rosie und Billie durchsetzen, als er jedoch auch Varla zu überholen droht, schneidet sie ihn und donnert dabei von der Strecke. Anschließend macht sie Tommy jedoch den Vorwurf, er hätte sie geschnitten. Schließlich bekommt Varla, was sie offenbar schon die ganze Zeit gesucht hat, eine Schlägerei mit Tommy an deren Ende sie ihm zum Entsetzen seiner Freundin das Genick bricht (der Sound wurde im Film mit dem Knacken einer Walnuß erzeugt *rofl*).
YouTube Video: Varla verprügelt Tommy und bricht ihm das Genick
Das Trio beschließt Tommys Tod wie einen Unfall aussehen zu lassen, hat aber immer noch die hysterische Linda an der Backe, die man anders loswerden will. Varla setzt sie zunächst unter Drogen und nimmt sie mit. An einer Tankstelle im Nirgendwo erfahren sie vom örtlichen Tankwart (Michael Finn) die Geschichte des "Alten" (Stuart Lancaster), der seit einem Zugunglück querschnittsgelähmt ist und mit einem kleinen Vermögen an gebunkertem Geld von der Versicherung zusammen mit seinen beiden Söhnen auf seiner Ranch lebt.
Varla beschließt ihm das Geld abzunehmen. Sie denkt sich eine Geschichte aus, derzufolge sie zusammen mit ihren beiden Freundinnen von einer prominenten Familie beauftragt wurde deren Tochter Linda dezent nach Hause zurück zu bringen. Laut Varlas Geschichte ist Linda geschockt durch den Unfalltod ihres Freundes und hat durchgedreht, da die Familie prominent ist, möchte sie kein öffentliches Aussehen und hat das Frauen-Trio privat beauftragt, die verrückte Linda nach Hause zu bringen. Dabei kommen sie nun "zufällig" auf die Ranch des Alten und wollen nur etwas Wasser aus dessen Wasserspeicher. Der Alte ahnt natürlich woher der Wind weht, ist aber als Lüstling und Perverser dem Damenbesuch nicht abgeneigt und lädt die vier Frauen ein zum Essen zu bleiben.
YouTube Video: Rosie und Billie geraten aneinander, bis sie von Varla getrennt werden
Ebenso wie Varla ein gestörtes Verhältnis zu Männern zu haben scheint, hat der Alte ein gestörtes Verhältnis zu Frauen. Besonders fixiert ist er auf Linda, in der er das junge Mädchen wiederzuerkennen glaubt, das er einst vor dem herannahenden Zug zu retten versucht und sich dabei seine Querschnittslähmung zugezogen hatte. Verbittert über dieses Ereignis hat er einen Haß auf Frauen und zudem seinen Sohn, das geistig zurückgebliebene Muskelpaket "Blumenkohl" (im Original "The Vegetable", Dennis Busch), in Wahn und Wut jedes Mal verprügelt, wenn ein Zug vorbei kam. Welche Folgewirkungen das hat läßt sich erkennen, als Billie sich an Blumenkohl heran macht und dieser sich infolge der "pawlowschen Konditionierung" in Heulkrämpfen windet, als ein Zug vorbeifährt.
Der einzig halbwegs "Normale" in der Familie des Alten scheint sein zweiter Sohn Kirk (Paul Trinka) zu sein. Kopflastig, introvertiert und sensibel kann dieser sich jedoch nicht gegen seinen herrischen Vater durchsetzen. Insbesondere aber wegen der geistigen Behinderung seines Bruders, möchte er die Ranch nicht verlassen. Anfangs noch zögerlich und unsicher entwickelt sich Kirk langsam zum Helden der Geschichte, der Linda schließlich vor dem Zugriff des Altens beschützt.
YouTube Video: Trailer zum Film
Linda und Kirk sind dann schließlich auch die einzigen der Hauptprotagonisten, die die sich zum Ende des Films zuspitzende Gewaltspirale überleben: Zunächst überfährt Rosie von Varla angestiftet den Alten in seinem Rollstuhl, wobei das Geld zum Vorschein kommt. Billie ist entsetzt und will sich von Rosie und Varla absetzen, was letztere natürlich nicht akzeptieren kann und Billie ein Messer in den Rücken wirft. Während Varla sich um das Geld kümmern will, beauftragt sie Rosie das Messer wiederzuholen. Doch bevor diese es aus der Leiche ziehen kann ist Blumenkohl zur Stelle, mit dem Billie ja zuvor angebandelt hatte. Während es zunächst so aussieht, als könne Rosie Blumenkohl überreden ihr das Messer auszuhändigen, ersticht er sie mehr oder minder emotionslos und meint dann nüchtern sich auf das Messer beziehend "Jetzt kannst du es haben".
Als Varla registriert, daß Rosie von Blumenkohl erstochen wurde, reagiert sie umgehend und überfährt ihn mit ihrem Porsche. Doch den muskelbepackten Blumenkohl bringt das nicht um. Varla versucht es erneut und will ihn diesmal mit ihrem Wagen an einer Wand zerquetschen. Der angeschlagene Blumenkohl stemmt sich mit aller Gewalt gegen den Porsche, unterliegt aber am Ende. Nun will Varla noch Linda und Kirk als Zeugen ausschalten, die in einer vorhergehenden Auseinandersetzung mit dem Alten in der Wüste zurückgelassen wurden. Varla holt die beiden mit einem Pickup ein, es kommt zu einem Kampf zwischen Varla und Kirk. Als Varla Kirk fast besiegt hat handelt Linda und überfährt Varla mit dem Pickup. So hat sie Kirk gerettet, der sie zuvor vor dem Alten und Blumenkohl gerettet hatte.
YouTube Video: Varla gibt Billie Anweisungen wie man Linda ruhigstellen kann
Rezension
Billig und mit einfachsten Mitteln produziert war der Film nach seinem Erscheinen zunächst ein absoluter Flop. Selbst dem anvisierten männlichen Zielpublikum war das dominante Auftreten der männer-verprügelnden Tura Satana samt lesbischen Untertönen damals einfach "too much". Zudem sich Russ Meyer aus Kostengründe entschlossen hatte den Film in schwarz/weiß zu drehen, obwohl zum damaligen Zeitpunkt Farbfilme schon die Regel waren und s/w als altbacken galt. Weiterhin gibt es im ganzen Film keine einzige Nacktszene (von der Rückenansicht während des Duschens in freier Natur mal abgesehen) geschweige denn einen Koitus zu sehen, der Streifen konnte somit nicht mal als echter Sex- oder Tittenfilm vermarktet werden.
Dennoch avancierte "Faster pussycat! Kill! Kill!" spätestens ab den 80ern zum Kultstreifen, bei Wikipedia kann man die Gründe nachlesen:
"Meyer bekräftigte stets, dass er seine Filme aus kommerziellen Gründen drehte und nicht, um sich künstlerisch auszudrücken. Meyer schafft es aber in Die Satansweiber von Tittfield, durch die Beschränkung der Handlung auf sexuelle Konnotationen und Gewaltakte eine eigene filmische Welt zu kreieren, in der die Figuren die Motivation für ihr Handeln nicht nach moralischen Maßstäben finden, sondern nur noch ihr Recht aufs Überleben und auf Triebbefriedigung durchsetzen.
... Meyer stellt die Konventionen des Filmmelodrams der 1950er-Jahre bloß, indem er sie auf den Kopf stellt: Die Werte der Familie sind nicht mehr existent und die traditionellen Geschlechterrollen sind getauscht worden: Die Männer sind es, die sich in der vertrauten Umgebung des Heims aufhalten, die Frauen hingegen sind die aktiven Handlungsträger, die sich auf freier Wildbahn herumtreiben. Nicht einmal in der einzigen Szene, in der die Darstellerinnen eine traditionelle Frauenrolle bedienen, beim Tanz im Nachtclub, entsprechen sie dem Bild des passiven Weibchens, sondern wirken bereits da, betont durch Schnitt, Musik und Ausleuchtung, aggressiv und nicht beherrschbar.
... Besonders Tura Satana wurde zum Sinnbild reizvoller weiblicher Dominanz. Ihr Outfit mit schwarzem, tief ausgeschnittenem Jumpsuit, Lederstiefeln, Ledergürtel und Lederhandschuhen, dazu Zigarillos rauchend und einen schwarzen Porsche fahrend, wurde zum Vorbild für viele Künstlerinnen von Madonna bis zu den Spice Girls, um ein ähnliches Image zu kreieren.
... In den 1990er-Jahren entdeckte die Lesbenbewegung den Film als Symbol eines starken lesbischen Selbstbewusstseins. Die amerikanische Filmwissenschaftlerin B. Ruby Rich deutete den Mord an Tommy als aggressiven Ausdruck lesbischer Identität: Tommy und Linda seien als Paar das Symbol für die normative Heterosexualität, zwei Spießer, von denen zumindest der Mann der lesbischen Dominanz zum Opfer fallen muss." (Wikipedia)
Getauschte Geschlechterrollen, Amazonen mit üppiger Oberweite die in lesbischer Beziehung zueinander stehen und in engen Klamotten irgendwo in der Mojave-Wüste jagt auf Männer machen. Hinzu kommt, daß die Mehrheit der auftretenden Charaktere ziemlich kaputt ist und das Drehbuch konsequent und unbarmherzig auf die Gewaltexzesse am Ende hin geschrieben wurde. Schnelle Schnitte und brachial-spitzzüngige Dialoge tun ihr Übriges.
ARTE strahlt die Wiederholung (im Originalton mit deutschen Untertiteln) am kommenden Sonntag, dem 01.04.07 um 0:30 Uhr aus. Unbedingt ansehen und wer Montag früh raus muß, kann es sich ja alternativ aufzeichnen.
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Montag, März 19, 2007
Schreibmaschinen-Sekretärin am Computer
Warum man eine Sekretärin die das Tippen noch auf einer Schreibmaschine gelernt hat nicht an einen Computer setzen sollte... *lacht*
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Samstag, März 10, 2007
I was robbed by two men
Dieses Lern-Video soll japanischen Touristinnen vermitteln, was sie sagen sollen, falls sie in der USA überfallen werden. Via Workout lernt man die zentralen Aussagen "Take anything you want", "Spare me my life" und "I was robbed my two men", um dem Polizisten anschließend erzählen zu können, was passiert ist *roflmao*.
Dienstag, Februar 27, 2007
Was Sie schon immer über Damenschuhe wissen wollten
Nachdem blogSquaderin Anne in ihrem letzten Beitrag auch ihre Vorliebe für ein paar Stiefeletten von "Vagabond" gestanden hat, habe ich mich bei "I'm walking" mal genauer umgesehen und eine Menge über Damenschuhe gelernt. Betrachtet man die dort gelisteten verschiedenen Schuhtypen und -bezeichnungen, kann man relativ leicht die prägenden Merkmale herausarbeiten.
Als jemand der Serien wie "Sex and the City" oder "Desperate Housewives" konsequent meidet, war mein Grundlagenwissen über Damenschuhe bisher eher minimal (gut, ich habe natürlich jede Folge von The L-Word gesehen, aber da lernt man nicht so viel über Schuhe). Dank imwalking.de und ein wenig weiterführender Recherche bin ich jetzt allerdings halbwegs auf dem Stand und möchte mein fundamentales Wissen natürlich nicht für mich behalten :p.
Sandaletten, Pantoletten und Dianetten
Sandaletten sind wie der Name schon nahelegt, jegliche Spielarten von Sandalen, also offene Schuhe für den Sommer, die allerdings den Knöchel umschließen. Besonders eindrucksvoll sind hier natürlich die "klassischen" Römersandaletten.
Pantoletten (wie Pantoffeln) sind dagegen Schuhe zum schnellen Reinschlüpfen, sie sind auch hinten offen. Der Klassiker sind hier natürlich Badelatschen, im deutschen Volksmund auch "Adiletten" genannt. Auch wenn Frau letztere wohl kaum als besonders modisch empfindet.
Davon abzugrenzen sind Dianetten oder auch "Zehentrenner". Diese sind noch minimalistischer als Pantoletten, der Fuß wird hier vorne lediglich von einem Band (dem sog. "Zehensteg") zwischen großem Zeh und dem nächstfolgenden gehalten. Besondere Popularität erlangten Dianetten sicherlich durch die allseits beliebten Flip Flops. Inzwischen sind Dianetten allerdings längst über ihre Funktion als Badesandalen hinaus gewachsen, wie sich mit einem Blick ins vielfältige Sortiment erkennen läßt.
Sabots und Clogs
Die klassischen englischen Clogs sollten eigentlich jedem ein Begriff sein. Von dem praktischen, aber klobig wirkenden Urmodell hat sich die Damenschuhwelt allerdings längst verabschiedet. Die modischte Variante sind Sabots, die sich von Clogs durch ihre nach vorne spitz zulaufende Form zu unterscheiden scheinen. Während Clogs bei allen Design-Innovationen ihre typische Rundform immer beibehalten.
Stiefel, Stiefeletten und Ankle Boots
Stiefeletten schließen den Fuß bis zur unteren Hälfte der Wade ein, es handelt sich also offensichtlich eher um Schuhe für die kälteren Jahreszeiten. Kürzere Formen, die nicht über den Knöchel hinaus gehen, nennt man Ankle Boots. Geht der Schuh dagegen bis zur Kniekehle spricht man von Stiefeln.
Hohe Stiefel die besonders betont getragen werden (also z.B. in Kombination mit einem Minirock), bezeichnet man im Volksmund oft auch abwertend als "F*ck-Mich-Stiefel". Ein reichlich vulgärer Terminus, der sich allerdings etabliert zu haben scheint.
Peeptoes, Slings und Ballerinas
Peeptoes sind offene Schuhe, bei denen man vorne i.d.R. nur den großen Zeh seltener aber auch die gesamte Zehenreihe herausluken sieht. Durch Verdeckung des Fußteils unmittelbar hinter den Zehen, werden die Zehen bzw. der große Zeh umso deutlicher betont.
Als Slings werden offene Schuhe bezeichnet, die als besonders auffälliges Merkmal eine durchgehende Schlinge (im Idealfall ohne Schnalle) um die Ferse herum aufweisen. Durch ihre minimalistische Konstruktion wirken Slings besonders leicht und elegant.
Ballerinas sind flache Schuhe, die nur sehr niedrige Absätze aufweisen. Sie umschließen nur den vordersten Teil des Fußes, was ihnen zusammenen mit der flachen Konstruktion ein "gestrecktes" Aussehen gibt.
Pumps
Die bekanntesten und vermutlich auch beliebtesten Damenschuhe sind Pumps. Pumps zu definieren ist schwierig, weil darunter sehr viel verstanden werden kann. Allen Pumps gemein sind aber in jedem Fall ein deutlich erkennbarer Absatz und ein nicht bedeckter Mittelteil des Fußes.
Pumps mit Keilabsätzen bieten mehr halt, da der Absatz hier nicht "losgelöst" steht, sondern mit dem restlichen Schuh verbunden ist, also eine durchgängige Form bietet. Was allerdings optisch auch klobiger wirkt.
Sogenannte Hochfrontpumps zeichnen sich dagegen durch deutlich höhere Absätze aus. Der Fuß steht dabei so steil, daß das gesamte Körpergewicht auf dem vorderen Fuß lagert, was aus orthopädischer Sicht vermutlich eher ungünstig ist. Den Trotteur vom Hochfrontpump abzugrenzen fällt schwer, insgesamt ist der Absatz hier vermutlich niedriger und breiter, allerdings können wohl auch beide Begriffe synonym verwendet werden.
Bei Spangenpumps wird der Fuß auf Höhe des Knöchels durch ein vorderes Band gehalten. Da Spangenpumps meist recht "luftig" sind, ist es wohl eher ein Schuh für wärmere Tage.
Plateaus
Plateau-Schuhe zeichnen sich durch eine generelle Erhöhung des Schuhs aus. Dies bezieht sich auf Absätze, meint aber klassischerweise oft auch die komplette Sohle. Berühmt berüchtigt sind hier die Plateau-Schuhe der Marke Buffalos, die in den 1990er Jahren in Deutschland insbesondere durch die Techno-Kultur eine starke Verbreitung fanden und dann zum präferierten Schuhwerk weiblicher Teenager aus eher sozialschwachen Verhältnissen mutierten.
High Heels
Laut Wikipedia werden Damenschuhe mit Absätzen ab 10 cm als High Heels bezeichnet. Dabei müssen die Absätze nicht zwangsläufig möglichst dünn sein, typischerweise assoziiert man mit High Heels allerdings immer Pfennigabsätze.
Mokassins
Das stilprägende Element bei Mokassins ist eine Verzierung des vorderen Schuhteils durch eine Schnalle oder eine Schleife. Die Schnalle oder Schleife hat dabei nur selten eine funktionale Bedeutung, sie ist "Zierde". Da die meisten Mokassins auch den mittleren Fußteil abdecken, kann man sie sicherlich auch an etwas kälteren Tagen tragen.
Ich denke, das sollten die wichtigsten Damenschuhtypen gewesen sein. Sicherlich gibt es immer mal wieder Exemplare, bei denen man sich fragt, was für einen Eigennamen die wohl haben (z.B. diese bei Prostituierten und P*rnodarstellerinnen scheinbar sehr beliebten durchsichtigen Plastik-Pumps), letztlich wird man aber wohl nicht jeden Schuh einem bestimmten Schuhtyp eindeutig zuordnen können.
Als jemand der Serien wie "Sex and the City" oder "Desperate Housewives" konsequent meidet, war mein Grundlagenwissen über Damenschuhe bisher eher minimal (gut, ich habe natürlich jede Folge von The L-Word gesehen, aber da lernt man nicht so viel über Schuhe). Dank imwalking.de und ein wenig weiterführender Recherche bin ich jetzt allerdings halbwegs auf dem Stand und möchte mein fundamentales Wissen natürlich nicht für mich behalten :p.
Sandaletten, Pantoletten und Dianetten
Sandaletten sind wie der Name schon nahelegt, jegliche Spielarten von Sandalen, also offene Schuhe für den Sommer, die allerdings den Knöchel umschließen. Besonders eindrucksvoll sind hier natürlich die "klassischen" Römersandaletten.
Pantoletten (wie Pantoffeln) sind dagegen Schuhe zum schnellen Reinschlüpfen, sie sind auch hinten offen. Der Klassiker sind hier natürlich Badelatschen, im deutschen Volksmund auch "Adiletten" genannt. Auch wenn Frau letztere wohl kaum als besonders modisch empfindet.
Davon abzugrenzen sind Dianetten oder auch "Zehentrenner". Diese sind noch minimalistischer als Pantoletten, der Fuß wird hier vorne lediglich von einem Band (dem sog. "Zehensteg") zwischen großem Zeh und dem nächstfolgenden gehalten. Besondere Popularität erlangten Dianetten sicherlich durch die allseits beliebten Flip Flops. Inzwischen sind Dianetten allerdings längst über ihre Funktion als Badesandalen hinaus gewachsen, wie sich mit einem Blick ins vielfältige Sortiment erkennen läßt.
Sabots und Clogs
Die klassischen englischen Clogs sollten eigentlich jedem ein Begriff sein. Von dem praktischen, aber klobig wirkenden Urmodell hat sich die Damenschuhwelt allerdings längst verabschiedet. Die modischte Variante sind Sabots, die sich von Clogs durch ihre nach vorne spitz zulaufende Form zu unterscheiden scheinen. Während Clogs bei allen Design-Innovationen ihre typische Rundform immer beibehalten.
Stiefel, Stiefeletten und Ankle Boots
Stiefeletten schließen den Fuß bis zur unteren Hälfte der Wade ein, es handelt sich also offensichtlich eher um Schuhe für die kälteren Jahreszeiten. Kürzere Formen, die nicht über den Knöchel hinaus gehen, nennt man Ankle Boots. Geht der Schuh dagegen bis zur Kniekehle spricht man von Stiefeln.
Hohe Stiefel die besonders betont getragen werden (also z.B. in Kombination mit einem Minirock), bezeichnet man im Volksmund oft auch abwertend als "F*ck-Mich-Stiefel". Ein reichlich vulgärer Terminus, der sich allerdings etabliert zu haben scheint.
Peeptoes, Slings und Ballerinas
Peeptoes sind offene Schuhe, bei denen man vorne i.d.R. nur den großen Zeh seltener aber auch die gesamte Zehenreihe herausluken sieht. Durch Verdeckung des Fußteils unmittelbar hinter den Zehen, werden die Zehen bzw. der große Zeh umso deutlicher betont.
Als Slings werden offene Schuhe bezeichnet, die als besonders auffälliges Merkmal eine durchgehende Schlinge (im Idealfall ohne Schnalle) um die Ferse herum aufweisen. Durch ihre minimalistische Konstruktion wirken Slings besonders leicht und elegant.
Ballerinas sind flache Schuhe, die nur sehr niedrige Absätze aufweisen. Sie umschließen nur den vordersten Teil des Fußes, was ihnen zusammenen mit der flachen Konstruktion ein "gestrecktes" Aussehen gibt.
Pumps
Die bekanntesten und vermutlich auch beliebtesten Damenschuhe sind Pumps. Pumps zu definieren ist schwierig, weil darunter sehr viel verstanden werden kann. Allen Pumps gemein sind aber in jedem Fall ein deutlich erkennbarer Absatz und ein nicht bedeckter Mittelteil des Fußes.
Pumps mit Keilabsätzen bieten mehr halt, da der Absatz hier nicht "losgelöst" steht, sondern mit dem restlichen Schuh verbunden ist, also eine durchgängige Form bietet. Was allerdings optisch auch klobiger wirkt.
Sogenannte Hochfrontpumps zeichnen sich dagegen durch deutlich höhere Absätze aus. Der Fuß steht dabei so steil, daß das gesamte Körpergewicht auf dem vorderen Fuß lagert, was aus orthopädischer Sicht vermutlich eher ungünstig ist. Den Trotteur vom Hochfrontpump abzugrenzen fällt schwer, insgesamt ist der Absatz hier vermutlich niedriger und breiter, allerdings können wohl auch beide Begriffe synonym verwendet werden.
Bei Spangenpumps wird der Fuß auf Höhe des Knöchels durch ein vorderes Band gehalten. Da Spangenpumps meist recht "luftig" sind, ist es wohl eher ein Schuh für wärmere Tage.
Plateaus
Plateau-Schuhe zeichnen sich durch eine generelle Erhöhung des Schuhs aus. Dies bezieht sich auf Absätze, meint aber klassischerweise oft auch die komplette Sohle. Berühmt berüchtigt sind hier die Plateau-Schuhe der Marke Buffalos, die in den 1990er Jahren in Deutschland insbesondere durch die Techno-Kultur eine starke Verbreitung fanden und dann zum präferierten Schuhwerk weiblicher Teenager aus eher sozialschwachen Verhältnissen mutierten.
High Heels
Laut Wikipedia werden Damenschuhe mit Absätzen ab 10 cm als High Heels bezeichnet. Dabei müssen die Absätze nicht zwangsläufig möglichst dünn sein, typischerweise assoziiert man mit High Heels allerdings immer Pfennigabsätze.
Mokassins
Das stilprägende Element bei Mokassins ist eine Verzierung des vorderen Schuhteils durch eine Schnalle oder eine Schleife. Die Schnalle oder Schleife hat dabei nur selten eine funktionale Bedeutung, sie ist "Zierde". Da die meisten Mokassins auch den mittleren Fußteil abdecken, kann man sie sicherlich auch an etwas kälteren Tagen tragen.
Ich denke, das sollten die wichtigsten Damenschuhtypen gewesen sein. Sicherlich gibt es immer mal wieder Exemplare, bei denen man sich fragt, was für einen Eigennamen die wohl haben (z.B. diese bei Prostituierten und P*rnodarstellerinnen scheinbar sehr beliebten durchsichtigen Plastik-Pumps), letztlich wird man aber wohl nicht jeden Schuh einem bestimmten Schuhtyp eindeutig zuordnen können.
Freitag, Februar 23, 2007
Stoibers schönste Stilblüten
Präsident Breschnew:
"Ich habe es für wohltuend empfunden, daß die Bundeskanzlerin gegenüber dem amerikanischen Präsidenten Breschnew Guantanamo kritisiert hat und nicht mit dem Rechtsstaat in Übereinklang beurteilt hat (...)"
Asylgründe:
"(...) Absenkung des Na-, des, des, des, des, des, äh, Nach-, des, des, äh, Alters, des Alters der Kinder, wenn sie, des Nachzugsalters. Dann kommt der fünte Punkte, und der sechste Punkt, kommt dann sicherlich die Fragen, gleichge-, äh, nicht gleichgeschlechtlich, sondern äh, ob ich auch, äh, äh, Asylgründe schaffe außerhalb der politischen und der rassistischen Verfolgung, also auch Gründe, äh, wenn, aus, äh, wenn, wenn andere Gründe sozusagen also aus dem Geschlecht oder ähnlichem, äh, stattfindet, also ... Frauen, die irgendwie wegen ihres Frau-Seins irgendwo verfolgt werden, ob ich denen jetzt ein Asyl, einen zusätzlichen Asylgrund geb (...)"
Hauptbahnhof München:
"Wenn Sie, ah, vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten, ohne daß Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen am... am Hauptbahnhof in München, starten Sie ihren Flug. Zehn Minuten - schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an. Wenn Sie in Heathrow in London oder sonstwo, meine se.. Chä... Charles de Gaulle, äh, in Frankreich oder in, äh, in, in, äh, in äh Rom, wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, daß zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen, um ihr Gate zu finden. Wenn Sie von Flug..., vom Fl..., vom Hauptbahnhof starten, Sie steigen in den Hauptbahnhof ein. Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in... an den Flughafen Franz-Josef-Strauß. Dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München. Das bedeutet natürlich, daß der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern, an die bayerischen Städte heranwächst, weil das ja klar ist, weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen."
Die anderen Brasilianer:
"Wer ein Trio vorne hat wie Ronaldo, Ronaldinho und, äh, äh, äh und äh, die anderen Brasilianer, Carlo... äh, Roberto Carlos, das ist, äh, das ist, äh, Rivaldo dazu noch, Rivaldo, äh, äh, ah, äh, Rivaldo und, äh, Ronaldinho und Rolda... und Ronaldo, also, das dann verloren zu haben, das ist zwar bitter, aber nicht so bitter."
Familienplanung:
"Wenn heute eine Familie ein Kind bekommt, eine Frau mit ihrem Mann oder umgekehrt (...)"
Der Problembär:
"Äh, natürlich freuen wir uns, das ist gar keine Frage, freuen wir uns, und die Reaktion war völlig richtig, einen, äh, sich normal verhaltenden Bär in Bayern zu haben, äh, ja das ist gar net zum Lachen. Äh, und der Bär im Normalfall, ich muß mich ja auch, äh, Werner Schnappauf hat sich natürlich hier äh intensiv äh mit so genannten Experten ausgetauscht und austauschen, äh, müssen. Nun haben wir, der normal verhaltende Bär lebt im Wald, geht niemals raus und reißt vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr. Äh, wir haben dann einen Unterschied zwischen dem normal sich verhaltenden Bär, dem Schadbär und dem äh Problembär. Und, äh, es ist ganz klar, daß, äh, dieser Bär, äh, ein Problembär ist und es ist im Übrigen auch, im Grunde genommen, äh durchaus äh ein gewisses Glück gewesen, er hat um 1 Uhr nachts praktisch diese Hühner gerissen. Und Gott sei Dank war in dem Haus, äh, war, also jedenfalls ist das nicht bemerkt worden. Auf Grund von, äh, es ist nicht bemerkt worden. Stellen Sie sich mal vor, der war ja mittendrin, stellen Sie sich mal vor, die Leute wären raus und wären praktisch jetzt, äh, dem Bären praktisch begegnet. Äh, was da hätte passieren können."
Die gludernde Lot:
"Es muß zu schaffen sein, meine Damen und Herren, wenn ich die CDU anseh', die Repräsentanten dieser Partei an der Spitze, in den Ländern, in den Kommunen, dann bedarf es nur noch eines kleinen Sprühens, sozusagen, in die gludernde Lot, in die gludernde Flut, daß wir das schaffen können und deswegen... in die lodernde Flut, wenn ich das sagen darf, und deswegen, meine Damen und Herren."
Eine Blume hinrichten:
"Wenn ich mal dann halbe Stunde, ne Stunde oder zwei Stunden am Sonntag im Garten sitz', und es ist einigermaßen gutes Wetter, da trang... da tanke ich Kraft, äh, und, äh, ich hab's mir auch angewöhnt, daß ich jeden Tag in der Früh' in den Garten schau und vielleicht eine Blume hinrichte, oder, äh, oder aufrichte, ja, und a bissl´ mähen tu ich und ansonsten sag ich meiner Frau, was ich alles tun würde, und dann macht sie es, beziehungsweise mit dem Gärtner zusammen."
Keine regellose Regelung:
"Dann hätte man für Deutschland eine Regelung, hätte keine regellose Regelung, und die Länder, die die das nicht regeln wollen, die haben dann die Bundesregelung, und die Länder, die das, äh, regeln wollen, können dann das für sich regeln."
Nachzuhören z.B. bei SPON.
"Ich habe es für wohltuend empfunden, daß die Bundeskanzlerin gegenüber dem amerikanischen Präsidenten Breschnew Guantanamo kritisiert hat und nicht mit dem Rechtsstaat in Übereinklang beurteilt hat (...)"
Asylgründe:
"(...) Absenkung des Na-, des, des, des, des, des, äh, Nach-, des, des, äh, Alters, des Alters der Kinder, wenn sie, des Nachzugsalters. Dann kommt der fünte Punkte, und der sechste Punkt, kommt dann sicherlich die Fragen, gleichge-, äh, nicht gleichgeschlechtlich, sondern äh, ob ich auch, äh, äh, Asylgründe schaffe außerhalb der politischen und der rassistischen Verfolgung, also auch Gründe, äh, wenn, aus, äh, wenn, wenn andere Gründe sozusagen also aus dem Geschlecht oder ähnlichem, äh, stattfindet, also ... Frauen, die irgendwie wegen ihres Frau-Seins irgendwo verfolgt werden, ob ich denen jetzt ein Asyl, einen zusätzlichen Asylgrund geb (...)"
Hauptbahnhof München:
"Wenn Sie, ah, vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten, ohne daß Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen am... am Hauptbahnhof in München, starten Sie ihren Flug. Zehn Minuten - schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an. Wenn Sie in Heathrow in London oder sonstwo, meine se.. Chä... Charles de Gaulle, äh, in Frankreich oder in, äh, in, in, äh, in äh Rom, wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, daß zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen, um ihr Gate zu finden. Wenn Sie von Flug..., vom Fl..., vom Hauptbahnhof starten, Sie steigen in den Hauptbahnhof ein. Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in... an den Flughafen Franz-Josef-Strauß. Dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München. Das bedeutet natürlich, daß der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern, an die bayerischen Städte heranwächst, weil das ja klar ist, weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen."
Die anderen Brasilianer:
"Wer ein Trio vorne hat wie Ronaldo, Ronaldinho und, äh, äh, äh und äh, die anderen Brasilianer, Carlo... äh, Roberto Carlos, das ist, äh, das ist, äh, Rivaldo dazu noch, Rivaldo, äh, äh, ah, äh, Rivaldo und, äh, Ronaldinho und Rolda... und Ronaldo, also, das dann verloren zu haben, das ist zwar bitter, aber nicht so bitter."
Familienplanung:
"Wenn heute eine Familie ein Kind bekommt, eine Frau mit ihrem Mann oder umgekehrt (...)"
Der Problembär:
"Äh, natürlich freuen wir uns, das ist gar keine Frage, freuen wir uns, und die Reaktion war völlig richtig, einen, äh, sich normal verhaltenden Bär in Bayern zu haben, äh, ja das ist gar net zum Lachen. Äh, und der Bär im Normalfall, ich muß mich ja auch, äh, Werner Schnappauf hat sich natürlich hier äh intensiv äh mit so genannten Experten ausgetauscht und austauschen, äh, müssen. Nun haben wir, der normal verhaltende Bär lebt im Wald, geht niemals raus und reißt vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr. Äh, wir haben dann einen Unterschied zwischen dem normal sich verhaltenden Bär, dem Schadbär und dem äh Problembär. Und, äh, es ist ganz klar, daß, äh, dieser Bär, äh, ein Problembär ist und es ist im Übrigen auch, im Grunde genommen, äh durchaus äh ein gewisses Glück gewesen, er hat um 1 Uhr nachts praktisch diese Hühner gerissen. Und Gott sei Dank war in dem Haus, äh, war, also jedenfalls ist das nicht bemerkt worden. Auf Grund von, äh, es ist nicht bemerkt worden. Stellen Sie sich mal vor, der war ja mittendrin, stellen Sie sich mal vor, die Leute wären raus und wären praktisch jetzt, äh, dem Bären praktisch begegnet. Äh, was da hätte passieren können."
Die gludernde Lot:
"Es muß zu schaffen sein, meine Damen und Herren, wenn ich die CDU anseh', die Repräsentanten dieser Partei an der Spitze, in den Ländern, in den Kommunen, dann bedarf es nur noch eines kleinen Sprühens, sozusagen, in die gludernde Lot, in die gludernde Flut, daß wir das schaffen können und deswegen... in die lodernde Flut, wenn ich das sagen darf, und deswegen, meine Damen und Herren."
Eine Blume hinrichten:
"Wenn ich mal dann halbe Stunde, ne Stunde oder zwei Stunden am Sonntag im Garten sitz', und es ist einigermaßen gutes Wetter, da trang... da tanke ich Kraft, äh, und, äh, ich hab's mir auch angewöhnt, daß ich jeden Tag in der Früh' in den Garten schau und vielleicht eine Blume hinrichte, oder, äh, oder aufrichte, ja, und a bissl´ mähen tu ich und ansonsten sag ich meiner Frau, was ich alles tun würde, und dann macht sie es, beziehungsweise mit dem Gärtner zusammen."
Keine regellose Regelung:
"Dann hätte man für Deutschland eine Regelung, hätte keine regellose Regelung, und die Länder, die die das nicht regeln wollen, die haben dann die Bundesregelung, und die Länder, die das, äh, regeln wollen, können dann das für sich regeln."
Nachzuhören z.B. bei SPON.
Mittwoch, Februar 21, 2007
Except the super-AIDS *rofl*
Linda: Butters, what on earth are you doing??
Butters: Well I think... I'm like the kid in that movie! I-I'm seeing dead people!
Linda: Dead people?
Stephen: Who's seeing dead people?
Butters: Me! I saw a ghost!
Stephen: Now, Butters, there's no such thing as ghosts.
Butters: But I saw him! Just as plain as I'm seein' you right now!
Stephen: Butters, these things happen all the time. You've got a very active little brain and your mind was just playing tricks on you.
Butters: Ruh, really?
Stephen: Yeess.
Butters: So... so it was just... it was... just my ima... magination then?
Stephen: That's right. There's no reason to be afraid of things that aren't real. There's plenty of real things to be scared of. Like super-AIDS.
Butters: Huh s-s-super-AIDS?
Stephen: That's right. A new form of AIDS which is resistant to drugs. Just one teaspoon of super-AIDS in your butt and you're dead in three years.
Butters: AAAH! [drops his flashlight] Oh Jesus.
Stephen: So now you feel better? Ghosts don't exist and there's nothing to be afraid of. Except the super-AIDS.
aus: South Park, Episode 906, The Death Of Eric Cartman
("Super AIDS" ist eine Anspielung auf eine Medien-Hysterie im Frühjahr 2005, als in New York ein Mann angeblich an einer besonders aggressiven Variante des HI-Virus erkrankte; die Existenz des sogenannten "Super AIDS" konnte aber nie wirklich belegt werden. Siehe auch hiv.net)
Butters: Well I think... I'm like the kid in that movie! I-I'm seeing dead people!
Linda: Dead people?
Stephen: Who's seeing dead people?
Butters: Me! I saw a ghost!
Stephen: Now, Butters, there's no such thing as ghosts.
Butters: But I saw him! Just as plain as I'm seein' you right now!
Stephen: Butters, these things happen all the time. You've got a very active little brain and your mind was just playing tricks on you.
Butters: Ruh, really?
Stephen: Yeess.
Butters: So... so it was just... it was... just my ima... magination then?
Stephen: That's right. There's no reason to be afraid of things that aren't real. There's plenty of real things to be scared of. Like super-AIDS.
Butters: Huh s-s-super-AIDS?
Stephen: That's right. A new form of AIDS which is resistant to drugs. Just one teaspoon of super-AIDS in your butt and you're dead in three years.
Butters: AAAH! [drops his flashlight] Oh Jesus.
Stephen: So now you feel better? Ghosts don't exist and there's nothing to be afraid of. Except the super-AIDS.
aus: South Park, Episode 906, The Death Of Eric Cartman
("Super AIDS" ist eine Anspielung auf eine Medien-Hysterie im Frühjahr 2005, als in New York ein Mann angeblich an einer besonders aggressiven Variante des HI-Virus erkrankte; die Existenz des sogenannten "Super AIDS" konnte aber nie wirklich belegt werden. Siehe auch hiv.net)
Sonntag, Februar 18, 2007
Turkish Star Wars
Wollte man den trashigsten aller Trash-Filme ausmachen, dann wäre der türkische Science-Fiction-Streifen "Dünyayi Kurtaran Adam" aus dem Jahre 1982 sicherlich ein heißer Anwärter auf den Titel.
Wegen der zahlreichen aus Star Wars geklauten Sequenzen ist der Film auch unter dem Namen "Turkish Star Wars" bekannt. Doch nicht nur StarWars, der Film borgt sich auch Material (vorwiegend den Sound) aus "Kampfstern Galactica", "Moonraker" (James Bond) und "Indiana Jones".
Der Inhalt ist so konfus, das er sich kaum wiedergeben läßt (im Ansatz siehe Wikipedia). Und obwohl er außerhalb der Türkei nie im Kino zu sehen war, erlangte er gerade aufgrund seines hohen Trash-Faktors einen internationalen Kultstatus. Bei Wikipedia heißt es weiter:
"Sämtliche Kostüme sind von erkennbarer Billigkeit. So besteht die Maske des Tyrannen aus mit Silberfolie beklebter Pappe, und die Außerirdischen tragen teilweise handelsübliche Karnevals-Masken, teilweise bizarre Plüschfelle oder, im Falle der Mumien, Toilettenpapier. (...)
Trotzdem handelt es sich bei Turkish Star Wars um einen Film, der durchaus nicht als Parodie gedacht war, sondern als ernsthafte Produktion, die auch in türkischen Kinos gezeigt wurde." (Wikipedia)
*lol* Unfaßbar! Wer will, kann sich ja mal die anderthalb Stunden mit englischen Untertiteln geben *g*.
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Sonntag, Februar 04, 2007
Wild und weiblich in Bayern
Wann weiß der deutsche Mann, daß er in die Jahre gekommen ist? Vermutlich wenn er Tele-GYM auf dem Bayerischen Rundfunk (BR) stimulierender findet, als die DSF Sexy Sport Clips *lacht*.
Bei mir hat das einfach praktische Gründe, meine "Chillout-Zone" (der Zeitpunkt, bei dem man sich nach einer Party einfach noch irgend etwas in der Glotze anschaut, um vor dem Schlafen gehen etwas runterzukommen), liegt meistens jenseits von 6 Uhr, nicht selten zappe ich dann um 7:15 Uhr bei Tele-GYM rein. Die anderen täglichen Ausstrahlungstermine um 9:00 und 11:05 Uhr habe ich dagegen noch nie wahrnehmen können, da ich zu diesem Zeitpunkt dann schon irgendwo in meiner REM-Phase bin *rofl*.
Das im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlte morgendliche Gymnastikprogramm hat einen recht unterschiedlichen Unterhaltungswert. So nickt man in der Regel einfach ein, wenn Rentner mit Turnübungen ihrer Osteoporose vorbeugen oder bajuwarische Alpinisten sich mit Trockentraining auf den Ski-Sport vorbereiten.
Wenn aber eine Sendung wie die von D.G. Müller einen Titel wie "Wild und weiblich" trägt, wird man als Mann natürlich sofort hellhörig. Obwohl hier wohl vornehmlich Frauen angesprochen werden sollen, denen Frau Müller die "pure Lust an Bewegung" vermitteln möchte. Mit einer Kombination aus "Atemtechnik, Körpertherapie, dynamischen Jungle-Gym-Elementen und sinnlichen Beckenbodenübungen" sollen "körperliche und seelische Verspannungen" gelöst werden.
Was unter "Jungle-Gym-Elementen" und "Atemtechnik" zu verstehen ist, kann man nicht nur bei Tele-GYM selbst, sondern in Ausschnitten auch bei TV-Total beobachten. Denn auch der werte Herr Raab hat "Wild und weiblich" für seine Sendung entdeckt und bringt immer mal wieder einen neuen Auszug.
Dabei entpuppt sich "Wild und weiblich" als eine jener Sendungen, die wirklich "grenzwertig" in dem Sinne sind, daß es unmöglich ist sie zu parodieren, weil sie selbst wie eine Parodie wirken. Mit einem Mix aus esoterisch-anmutenden Anleitungen ("Lassen Sie ihr Brustbein mit der Erde plaudern"), wilden Tanzeinlagen (fauchen und kratzen wie eine Katze) und urkomischen Hechel- und Hauch-Atemübungen, trainieren die Darstellerinnen eigentlich eher die Lachmuskeln der Zuschauer.
"Wild und weiblich" läuft zur Zeit immer Samstags um 7:15 Uhr im BR. Falls ihr da noch oder schon auf seid, einfach mal reinzappen, es lohnt sich wirklich *lol*.
Bei mir hat das einfach praktische Gründe, meine "Chillout-Zone" (der Zeitpunkt, bei dem man sich nach einer Party einfach noch irgend etwas in der Glotze anschaut, um vor dem Schlafen gehen etwas runterzukommen), liegt meistens jenseits von 6 Uhr, nicht selten zappe ich dann um 7:15 Uhr bei Tele-GYM rein. Die anderen täglichen Ausstrahlungstermine um 9:00 und 11:05 Uhr habe ich dagegen noch nie wahrnehmen können, da ich zu diesem Zeitpunkt dann schon irgendwo in meiner REM-Phase bin *rofl*.
Das im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlte morgendliche Gymnastikprogramm hat einen recht unterschiedlichen Unterhaltungswert. So nickt man in der Regel einfach ein, wenn Rentner mit Turnübungen ihrer Osteoporose vorbeugen oder bajuwarische Alpinisten sich mit Trockentraining auf den Ski-Sport vorbereiten.
Wenn aber eine Sendung wie die von D.G. Müller einen Titel wie "Wild und weiblich" trägt, wird man als Mann natürlich sofort hellhörig. Obwohl hier wohl vornehmlich Frauen angesprochen werden sollen, denen Frau Müller die "pure Lust an Bewegung" vermitteln möchte. Mit einer Kombination aus "Atemtechnik, Körpertherapie, dynamischen Jungle-Gym-Elementen und sinnlichen Beckenbodenübungen" sollen "körperliche und seelische Verspannungen" gelöst werden.
Was unter "Jungle-Gym-Elementen" und "Atemtechnik" zu verstehen ist, kann man nicht nur bei Tele-GYM selbst, sondern in Ausschnitten auch bei TV-Total beobachten. Denn auch der werte Herr Raab hat "Wild und weiblich" für seine Sendung entdeckt und bringt immer mal wieder einen neuen Auszug.
Dabei entpuppt sich "Wild und weiblich" als eine jener Sendungen, die wirklich "grenzwertig" in dem Sinne sind, daß es unmöglich ist sie zu parodieren, weil sie selbst wie eine Parodie wirken. Mit einem Mix aus esoterisch-anmutenden Anleitungen ("Lassen Sie ihr Brustbein mit der Erde plaudern"), wilden Tanzeinlagen (fauchen und kratzen wie eine Katze) und urkomischen Hechel- und Hauch-Atemübungen, trainieren die Darstellerinnen eigentlich eher die Lachmuskeln der Zuschauer.
"Wild und weiblich" läuft zur Zeit immer Samstags um 7:15 Uhr im BR. Falls ihr da noch oder schon auf seid, einfach mal reinzappen, es lohnt sich wirklich *lol*.
Samstag, Dezember 23, 2006
Donnerstag, Dezember 21, 2006
Die legendärsten Weihnachts-Musikvideos (3)
Run DMC: "Christmas in Hollis" ;-)
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Dienstag, Dezember 19, 2006
Die legendärsten Weihnachts-Musikvideos (2)
The Ramones: "Merry Christmas" :D
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Freitag, Dezember 15, 2006
Die legendärsten Weihnachts-Musikvideos (1)
Sido: "Weihnachtszeit" :p
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Montag, Dezember 11, 2006
"Wheelchair Service Included!"
Während alle Welt die Probleme einer zu einseitigen, fett- und kalorienreichen Ernährung diskutiert und sich der eine Teil der Menschheit versucht besser zu ernähren während der andere Teil bemüht ist sich seine schlechte Ernährung schön zu reden bzw. das Problem zu verdrängen, stellt man beim Restaurant "Heart Attack Grill" die ungesunde Ernährung ganz bewußt in den Vordergrund. Ungefähr nach dem Motto, sterben müssen wir doch alle mal, warum dann nicht in einem Burgerladen bei einem Overkill an Fleisch? Wenigstens hat's dann geschmeckt.
Schlappe 8.000 Kalorien und 4 Patties bringt der "Quadruple Bypass Burger" auf die Waage, den das im US-Staat Arizona beheimatete Ausnahme-Restaurant auf der Speisekarte hat. Für Weicheier gibt es alternativ auch noch den "Single, Double oder Triple Bypass Burger". Dazu gibt es Pommes ("fried in pure LARD!"), Bier und eine Packung Zigaretten.
Falls es doch mal ernst wird mit dem Herzinfarkt, gibt es sogar einen "Wheelchair Service" und eine zumindest auf der Website sehr adrett aussehende Truppe von Krankenschwestern (die sich bei ihren Figuren vermutlich selbst nur selten einen Burger gönnen können). Wobei man auf der Website sicherheitshalber auch betont, daß es sich hier nicht um echte Krankenschwestern handelt. Schade eigentlich, krank werden wäre viel angenehmer.
Marketing-technisch ist diese Werbung ein genialer Schachzug gewesen, weltweit wurde über das Restaurant berichtet, in Deutschland widmeten unter anderem Spiegel Online und sogar Die Welt der Story jeweils einen kleinen Artikel. Auch in den rtl2-News durfte so eine Top-Story natürlich nicht fehlen :p.
Sollte es mich jemals mal nach Tempe, Arizona verschlagen, werde ich da auf jeden Fall was essen :D.
Schlappe 8.000 Kalorien und 4 Patties bringt der "Quadruple Bypass Burger" auf die Waage, den das im US-Staat Arizona beheimatete Ausnahme-Restaurant auf der Speisekarte hat. Für Weicheier gibt es alternativ auch noch den "Single, Double oder Triple Bypass Burger". Dazu gibt es Pommes ("fried in pure LARD!"), Bier und eine Packung Zigaretten.
Falls es doch mal ernst wird mit dem Herzinfarkt, gibt es sogar einen "Wheelchair Service" und eine zumindest auf der Website sehr adrett aussehende Truppe von Krankenschwestern (die sich bei ihren Figuren vermutlich selbst nur selten einen Burger gönnen können). Wobei man auf der Website sicherheitshalber auch betont, daß es sich hier nicht um echte Krankenschwestern handelt. Schade eigentlich, krank werden wäre viel angenehmer.
Marketing-technisch ist diese Werbung ein genialer Schachzug gewesen, weltweit wurde über das Restaurant berichtet, in Deutschland widmeten unter anderem Spiegel Online und sogar Die Welt der Story jeweils einen kleinen Artikel. Auch in den rtl2-News durfte so eine Top-Story natürlich nicht fehlen :p.
Sollte es mich jemals mal nach Tempe, Arizona verschlagen, werde ich da auf jeden Fall was essen :D.
Sonntag, Oktober 22, 2006
Action League Now!
Zu den kultigsten Cartoons auf Nickelodeon gehört zweifellos die Trash-Serie "KaBlam!" in der mehrere Miniserien zusammengefaßt werden. So z.B. die Animation "Prometheus & Bob", in der ein Außerirdischer vergeblich versucht einem Steinzeitmenschen die simpelsten Techniken (z.B. "Das Rad") beizubringen und sich ein ebenfalls mitspielender Affe immer als der intelligentere erweist.
Noch trashiger und kultiger ist aber vermutlich die ebenfalls in KaBlam! integrierte Serie "Action League Now!" in der Spielzeug-Plastik-Figuren der Sorte He-Man (technisch gesehen eigentlich eine Conan Action-Figur), Barbie und G.I. Joe verrückte Abenteuer in der "Echtwelt" erleben.
The Flesh ("er ist superstark und supernackig" *lol*), Thunder Girl, Stinky Diver, Meltman ("mit der unglaublichen Kraft zu schmel-zen") bilden zusammen mit dem Chief die Action League, die sich meist gegen ihren Erzfeind, den Bürgermeister, zur Wehr setzen muß. Natürlich passieren der Action League dabei immer zahlreiche Mißgeschicke und Unfälle. Die Serie ist pure Satire und macht sich über die typischen "Action Heroe"-Gesten gnadenlos lustig.
Inzwischen gibt es von "Action League Now!" vier Staffeln mit 40 Folgen, von denen aber bisher längst nicht alle im deutschen Nickelodeon zu sehen waren. Auf YouTube finden sich zahlreiche der englischen Original-Folgen, aber z.B. auch japanische und schwedische Synchron-Varianten.
Siehe auch:
- "Prometheus & Bob"-Folgen auf YouTube
- "Action League Now!"-Folgen auf YouTube
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Freitag, Oktober 13, 2006
Schon gewußt... (1)
... daß "Freitag der 13." angeblich der Lieblingsfilm des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-il ist? Unbekannt ist allerdings, welcher Teil der Reihe (es gibt insgesamt 11 wenn man "Freddy vs. Jason" mitrechnet) es ihm besonders angetan hat.
Dienstag, Oktober 10, 2006
An alle sogenannten Tau-, Frucht-, Obst- oder Essigfliegen
Mein legendärer Taufliegen-Thread (in der HF-Group) ist verschwunden, dabei wäre gerade jetzt, wo diese Seuche wieder ausgebrochen ist, ein guter Zeitpunkt gewesen, ihn wieder auszugraben :D.
Anders als landläufig angenommen trifft man die auch Frucht-, Obst- oder Essigfliegen genannten Insekten eben nicht nur bei dahinsiechendem Müll oder Obst an, die Viecher sind viel aggressiver und erobern als Kulturfolger im Spätsommer weite Lebensbereiche des Menschen.
All den Taufliegen da draußen möchte ich mit den Worten von General Cartman Lee voller Inbrunst sagen:
"I hate you guys. I hate you guys so very very much."
Anders als landläufig angenommen trifft man die auch Frucht-, Obst- oder Essigfliegen genannten Insekten eben nicht nur bei dahinsiechendem Müll oder Obst an, die Viecher sind viel aggressiver und erobern als Kulturfolger im Spätsommer weite Lebensbereiche des Menschen.
All den Taufliegen da draußen möchte ich mit den Worten von General Cartman Lee voller Inbrunst sagen:
"I hate you guys. I hate you guys so very very much."
Sonntag, Oktober 08, 2006
Spray more, get more?
Im neuen Werbespot von Axe sieht man jede Menge ausgesprochen hübsche Models durch den Wald, das Meer und die Berge jagen. Ihr Ziel, wie könnte es anders sein, ist ein junger Mann der sich die volle Breitseite Axe gibt und dadurch natürlich extrem anziehend auf das andere Geschlecht wirkt.
Das Erste was mir bei dem ganzen Gerenne, Geschwimme und Gekletter aber spontan durch den Kopf geschossen ist: Wie schaffen es so dürre Models ohne Muskeln und ohne Fettreserven einen solchen Triathlon-ähnlichen Wettbewerb durchzustehen? Hach, wie unrealistisch! *lacht*
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